Hammerau gelingt kleine Revanche
- olibickelmann
- vor 1 Tag
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Ein Jahr ist es her seit sich der FC Hammerau und die DJK Weildorf in der Relegation vor 1800 Zuschauern trafen - der "Club" stieg ab, der Nachbar auf. Das Wiedersehen im Kreisklassenderby war nun der versprochene Zuschauermagnet. Dank einer bärenstarken zweiten Halbzeit gelang dem FC die klare 4:1 Revanche.
Über 450 Zuschauer sahen zunächst Vorteile für die DJK mit einigen vielversprechenden Angriffen in der Anfangsphase. Den ersten Hunderter vergab allerdings Kilian Höglauer für den "Club" (9.). Dem rasanten und ausgeglichenen Derby fehlten fortan die großen Highlights, bis David Reinhard frei zum Abschluss kam. Auf der Linie verhinderte David Scheuerer die Weildorfer Führung per Block (28.). Kurze Zeit später vollendete der Schütze dann allerdings einen Konter per sehenswertem Schlenzer zum 0:1 (30.). Die junge Hammerauer Elf verlor in dieser Phase die Linie und ließ weitere Chancen des Gemeindenachbarn zu. Verdient und leistungsgerecht ging es mit 0:1 für die Truppe von Manuel Weiß in die Pause.
Mit Elan und Zug begann der "Club" eine furiose zweite FC-Hälfte und kam sofort durch Philip Hosp und Noah Wiesbacher zum Abschluss (47./48.). Auch Daniel Kaiser ließ die nächste Gelegenheit ungenutzt (52.), ehe Aaron Kerling nach einem Tänzchen im Strafraum den mittlerweile hochverdienten 1:1 Ausgleich erzielte (54.). Hammerau dominierte jetzt drückend überlegen, doch Hosp verpasste den Doppelschlag (56.). Als Maximilian Reindl für Weildorf ein erstes Lebenszeichen setzte und an bei einer Topchance Markus Himke gescheitert war, antwortete der "Club" postwendend und Höglauer vollendete zur 2:1 Führung für den FC (62.). Hammerau hatte alles im Griff, musste aufgrund einer verletzungsbedingten Auswechslung die Schlussphase jedoch ohne den Dreh- und Angelpunkt Hosp bestreiten. Die Vorentscheidung fiel dennoch prompt per Elfmeter. Wiesbacher wurde gefoult und verwandelte selbst zum 3:1 (78.). Die Geigl-Elf ließ nicht nach, spielte weiter eine bärenstarke Halbzeit und belohnte sich mit dem zweiten Treffer zum 4:1 von Wiesbacher nach starker Vorarbeit von Kerling (90.). Die Entscheidung und der Schlusspunkt eines unterhaltsamen Derbys. Bestnoten verdiente sich nach einhelliger Meinung übrigens Schiedsrichter Samuel Ghebreslasslie für seine unaufgeregte Führung eines hitzigen aber fairen Derbys.






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