FC schlägt Petting 2:0
„Club“ bezwingt Tabellenführer
Ein Topspiel auf sehr hohem Niveau verfolgten knapp 400 Zuschauer in Hammerau. Mit Einsatz, Kampf und Spielwitz bezwang der „Club“ am Ende den bisherigen Tabellenführer TSV Petting mit 2:0. Gegen die Elf von Matthias Haunerdinger überzeugte der FC vor allem mit enorm hoher Leistungsbereitschaft. Die nötige Portion Glück und ein bärenstarker Torwart Markus Hirmke, halfen dabei allerdings kräftig mit. Immer wieder rollten Spielzüge über Simon Jauk auf das Hammerauer Tor, doch Petting verzweifelte am Pfosten (11.), der Latte (45.) und starken Paraden des jungen FC-Keepers (24./25.). Das Spiel auf hohem spielerischem Niveau sah allerdings auch Chancen auf der anderen Seite und immer wieder schnelle Spielzüge beider Seiten. Pettings Torwart Maximilian Steinmassl war ebenfalls bestens aufgelegt und entschärfte die Abschlüsse der Hammerauer gekonnt (8./43.). Im Kampf um jeden Zentimeter hatte der gute Schiedsrichter Florian Demmelmaier allerhand zu tun und verteilte elf gelbe Karten – 8:3 führte Petting nach 90 Minuten zumindest in dieser Statistik. 0:0 zur Halbzeit - dennoch großer Applaus für zwei starke Mannschaften.
Auch im zweiten Durchgang überzeugte der TSV zunächst, biss sich an der Hammerauer Defensive jedoch weiter die Zähne aus. Grätschen in letzter Sekunde und ein weiterhin sicherer Torwart verhinderten konsequent Treffer des bisherigen Ligaprimus (55./57./62./69.). Ab der 60. Minute wurde der „Club“ dann stärker und spielte seine gute Fitness aus. Julian Jung bestrafte die fahrlässige Chancenverwertung nach einer Ecke – 1:0 per Kopf (71.). Kapitän Fabian Götzinger hätte noch fast den Ausgleich besorgt, doch Hirmke fischte auch dessen 25-Meter-Freistoß aus dem Kreuzeck – Szenenapplaus (77.). Aus der Drehung entschied letztendlich Noah Wiesbacher die Partie auf der Strafraumlinie – 2:0 (86.) für den neuen gegen den alten Tabellenführer. „Klar, mehr Chancen hatte Petting, aber der Einsatz war überragend – großes Lob.“, hörte man von Hammeraus Trainer Rainer Geigl im Anschluss.





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