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News aus dem Spielbetrieb

Packende Derbyschlacht endet 3:3 Remis

(ob) FC Hammerau holt 0:3 Rückstand gegen BSC Surheim auf -  Zum ganzen Text ....

Erste verpasst Heimsieg knapp

(ob) 1:1 Remis gegen SG Tüßling/Teising -  Zum ganzen Text ....

Dunkle Wolken über den Herren

Erste und Zweite im Abstiegskampf -  Zum ganzen Text ....
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Besondere Ehrungen beim FC Hammerau

(ob) Mitglieder für Treue geehrt – Alois Lechner zum Ehrenmitglied ernannt - 

Ehrfürchtig durften die rund sechzig Besucher der Jahreshauptversammlung des FC Hammerau (wir berichteten) den Worten des Ehrenvorstands Sepp Vogl lauschen, der wie gewohnt Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit auszeichnete. Neben der Besonderheit, dass Mitglieder aus dem Gründungsjahr 1951 erstmals für ihre 70jährige Mitgliedschaft geehrt wurden, sorgte auch die Ernennung des nach knapp zwanzig Jahren scheidenden Jugendleiters Alois Lechner zum Ehrenmitglied für reichlich Gänsehaut. Die passenden Worte für dessen Verdienste fand nicht nur Vogl, sondern auch der ehemalige Jugendspielleiter Stefan Fritzenwenger.

40 Jahre FC Hammerau

Für ihre Mitgliedschaft geehrt wurden insgesamt 15 Mitglieder für 40, 50, 60, 65 und 70 Jahre Zugehörigkeit zum FC Hammerau. Für 40 Jahre wurde beispielweise Siegfried Huber (66) ausgezeichnet. Huber ist bis heute aktiv für den Verein und als Stadionsprecher die „Stimme des Clubs“. Neben seinen vielen Verdiensten als Betreuer, Spieler, Mitgestalter der Weihnachtsfeier und vielem mehr sorgte er für ein Novum in der Hammerauer Vereinsgeschichte. Mit 55 Jahren durfte die „Allzweckwaffe des FC“ 2006 einen Kurzeinsatz aufgrund extremen Spielermangels in der Bezirksliga feiern und dürfte somit wohl einen Rekord für Ewigkeit aufgestellt haben. Auch Hansi Hinterstoisser (51) hat seit seinem Debüt mit elf Jahren dem Club die Treue gehalten und ist bis heute im Besonderen für die Jugend im Einsatz. Dem neuen Jugendleiter Hans Reiter greift er künftig kräftig im „Team Jugendleitung“ unter die Arme. Peter Brötzner (50) spielte in der Jugend als Torwart für den Club, wechselte dann allerdings auf den Tennisplatz. Dem Club blieb er dennoch treu. Josef Lechner Senior (72.) kam über die Liebe und die Bäckerei Lechner erst als 32jähriger zum Verein. Er spielte noch einige Zeit für die Herren und später für die Altherren. Über mehrere Jahre hatte er schließlich das Amt des zweiten Vorsitzenden inne. Ein großer Dank gebührt zudem Christl Wimmer, die die Mitgliedschaft ihres verstorbenen Mannes Franz Wimmer fortsetzt und somit ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten alle die goldene Ehrennadel des Vereins sowie eine Urkunde.

Ein halbes Jahrhundert Clubgeschichte und mehr

Immer wieder für großes Erstaunen sorgt Sepp Vogl auf den Versammlungen, da er zu jedem Mitglied egal welchen Alters Anekdoten zum Besten geben kann. Hans Becker (80), der als 30jähriger zum FC kam und vor allem in der Zweiten Mannschaft für Furore sorgte und auf den legendären Vereinsausflügen für große Heiterkeit sorgte, war der Einzige, der für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Er erhielt hierfür aus den Händen der Vorstände Gernot Althammer und Hakan Elmaci eine Urkunde sowie eine Jahreskarte für die aktuelle Saison. Für ihre 60jährige Treue erhielten selbiges drei Urgesteine. Peter Rehm (70) begann in der Jugend für den FC zu kicken und das Tor zu hüten. Trotz eines frühen Karriereendes erlosch die Mitgliedschaft bis heute nicht. Reinhard „Gill“ Hochradl (70) hielt über viele Jahre die Abwehr des Clubs mit unglaublichem Einsatz sattelfest zusammen. Nach seiner folgenden Laufbahn bei den Altherren ist er bis heute ein der treuesten Zuschauer der Herren. Einer seiner Mannschaftskameraden aus der damaligen Erfolgself ist Horst Reidinger (71), der die rechte Außenbahn beackerte und mit seinen Flanken stets für Gefahr sorgte. Er startete im Anschluss als Trainer bei mehreren Vereinen durch, blieb seinem Club jedoch bis heute verbunden. Es folgte nun die Ehrung für 65 Jahre Vereinstreue. Hans Steinbacher (75) ist bis heute einer der treuesten Zuschauer im Hammerauer Rund. Als Spieler konnte mit seiner Laufstärke im Mittelfeld, als Abräumer und in der Abwehr flexibel eingesetzt werden. Ernst Burgthaler (75) schnürte die Stiefel lange Zeit für Zweite Mannschaft und hielt die Reihen vor dem eigenen Tor beisammen. Auch er ist nach wie vor interessiert und verfolgt viele Spiele der Herren live vor Ort. Ebenso konsequent verteidigte Stefan Moosleitner (86) das eigene Tor in der Zweiten. Ludwig Parzefall (78) trägt zwei Vereine im Herzen. Den Club und den TSV 1860 München. Er bearbeite lange Jahre die linke Außenbahn in der „Resi“. Als treuer Fan ist er bis heute oft und gern am Sportplatz gesehen. „Das liegt sicher auch daran, dass er als Stimmungskanone schon immer bekannt war“, zwinkerte Vogl.

Mitglied seit dem Gründungsjahr

Kurz nach der Vereinsgründung im März 1951 traten Franz Kerscher (88) und Ernst Schlosser (86) dem Verein bei. Kerschers gesamte Familie half damals dem neugegründeten Verein in seinen Anfangsjahren. Der Vater fuhr teils die ganze Schülermannschaft zu den Auswärtsspielen, der Werkswirt war das Vereinslokal. Ernst Schlosser gehörte wie Kerscher zu den Männern der Anfangsjahre und spielte lange Jahre für die erste Mannschaft als Halbstürmer und bestach durch seine Schnelligkeit und Technik.

Alois Lechner zum Ehrenmitglied ernannt

Es folgte später der emotionale Höhepunkt des Abends, als schließlich Alois Lechner verabschiedet und sogleich zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Dies geschah aufgrund seiner außergewöhnlichen Verdienste um die Jugend des Clubs. Die Laudatio hielt zunächst erneut Vogl. Er war es schließlich auch, der den Wert des 44jährigen Neuzugangs 2002 bei den Alten Herren schnell richtig einschätzen konnte. Sofort wurde der Libero als Jugendtrainer eingesetzt. Ein Jahr später übernahm er bereits den Posten des Jugendleiters. In seiner Zeit meldete der Verein in der Spitze bis zu 15 Jugendmannschaften. Den enormen Aufwand, den das Amt des Jugendleiters mit sich bringt, zeigte Vogl den Anwesenden kurzgefasst auf. Die Trainersuche, das Passwesen, die Organisation des Spielbetriebes und das Abhalten der Hallenturniere seien extrem viel Arbeit gewesen. Alleine in der Hallensaison sei Lechner über mehrere Monate jedes Wochenende in der Mitterfeldener Mehrzweckhalle gestanden, in der an vielen Wochenenden satte vier Turniere nacheinander stattgefunden haben. Neben seinen Leistungen als Jugendleiter seien es aber auch vor allem die menschlichen Qualitäten gewesen, die ihn so wertvoll gemacht hätten. Die positive Grundeinstellung, die ausgestrahlte Ausgeglichenheit und Ruhe sowie die Fähigkeit mit anderen Meinungen konstruktiv umzugehen, seien für den Club ein Glücksfall gewesen. Sportlich habe Lechner die Jugendarbeit mit neuen Konzepten, dem Aufstellen des Mädchenfußballs, vielen Camps, Feiern und der Partnerschaft mit der Münchener Fußballschule zudem weit vorangebracht. „Alois hat immer das große Ganze im Visier gehabt. Das Wichtigste war, dass die Kinder Fußball spein“, lobte Vogl in Lechners Mundart. Ähnlich äußerte sich nun Stefan Fritzenwenger, der zunächst nicht glauben konnte, dass Lechner sein Amt wirklich niederlegt. Für ihn gehöre der Hammerauer Jugendleiter zusammen mit Anderl Reichenberger (ASV Piding) und Max Graspointner (SC Anger) zu denjenigen, für die es das Wort Aufhören eigentlich nicht gäbe. Fritzenwenger erzählte, dass er Lechner bereits seit 40 Jahre kenne, als dieser noch für seinen eigentlichen Heimatverein SV Neukirchen tätig war. Seinen langjährigen Sportkameraden und Freund charakterisierte er vor allem als „Vorbild“. Den Worten konnte man die Sorge entnehmen, dass ehrenamtlich verlässlich tätige und fleißige Typen wie Lechner heute immer seltener werden. Ob es sich die Jugend als Vorbild nähme, so viel Zeit für den Verein und den Nachwuchs aufzuwenden, glaube er eher nicht, führte der Gastredner aus. Die enormen Leistungen und der extreme Zeitaufwand, die Vogl bereits aufgezählt hatte und der ehemalige Spielgruppenleiter noch mit Beispielen vertiefte, würden ihn in jedem Fall zu einem Verrückten machen. „Ein im positiven Sinn sportlich Verrückter ist der Alois und somit ein Glücksfall für den FC Hammerau über zwei Jahrzehnte“, schwärmte Fritzenwenger. Er gab dem sichtlich gerührten Jugendleiter noch einen Tipp mit auf den Weg. „Falls es dir im Winter langweilig wird, stelle dich einfach als Verkäufer im Kiosk zur Verfügung. Dein Nachfolger hätte sicherlich nichts dagegen.“ Unter großem und langem Applaus wurde Alois Lechner nun aufgrund der außerordentlichen Verdienste zum Ehrenmitglied des FC Hammerau ernannt. Die vielen zahleichen Anekdoten aus den zwanzig Jahren seiner Amtszeit vertieften viele Hammerauer unterschiedlicher Generationen noch einige Zeit im Anschluss an die Jahreshauptversammlung.

 

 

von links nach rechts die anwesenden Geehrten des FC Hammerau: Hakan Elmaci, Sepp Vogl, Stefan Moosleitner, Hannes Becker, Ernst Burgthaler, Franz Kerscher, Reinhard Hochradl, Ludwig Parzefall, Heli Schlosser (vorne), Hans Steinbacher (hinten), Horst Reidinger, Hans Hinterstoisser (vorne), Siegfried Huber (hinten) und Gernot Althammer. Entschuldigt waren Peter Brötzner, Josef Lechner, Christl Wimmer, Peter Rehm und Ernst Schlosser. 

 

Gernot Althammer (rechts), Stefan Fritzenwenger (links hinten), Sepp Vogl (vorne links)  und Hakan Elmaci (mittig hinten) überreichten Alois Lechner (Bildmitte) die Urkunde zur Ernennung als Ehrenmitglied.

 

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Kurz vorgestellt

Der FC Hammerau ist ein knapp 600 mitgliederstarker Fußballverein in der Gemeinde Ainring. Er bietet Mannschaftssport für alle Altersklassen beider Geschlechter an.


FC Hammerau e.V. 
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83404 Ainring

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