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News aus dem Spielbetrieb

Packende Derbyschlacht endet 3:3 Remis

(ob) FC Hammerau holt 0:3 Rückstand gegen BSC Surheim auf -  Zum ganzen Text ....

Erste verpasst Heimsieg knapp

(ob) 1:1 Remis gegen SG Tüßling/Teising -  Zum ganzen Text ....

Dunkle Wolken über den Herren

Erste und Zweite im Abstiegskampf -  Zum ganzen Text ....
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Treue als Eckpfeiler in der Krise

(ob) Bericht von der Jahreshauptversammlung - 

FC Hammerau zieht Bilanz auf Jahreshauptversammlung – Alois Lechner gibt Amt auf

Eine emotionale Jahreshauptversammlung hielt der FC Hammerau am vergangenen Donnerstag vor seinem Vereinsheim ab. Dabei zogen die Verantwortlichen des Clubs Bilanz über das Pandemiejahr 2020 und ließen dabei einige tiefe Blicke in das Seelenleben zu. Besonders der Rückzug von Alois Lechner als Jugendleiter des FC Hammerau nach rund zwanzig Jahren und die Neuwahl seines Nachfolgers im Amt Hans Reiter stellen eine Zeitenwende dar.

Zu Beginn begrüßte Vorstand Gernot Althammer die anwesenden Ehrenmitglieder, Ehrengäste sowie Gemeinderäte und 51 Mitglieder des Vereins. Stellvertretend für die verhinderten Bürgermeister der Gemeinde Ainring wurde Sepp Ramstetter herzlich Willkommen geheißen. Große Freude bereitete zudem die Anwesenheit des ehemaligen und langjährigen Jugendspielleiters Stefan Fritzenwenger.  Nachdem den verstorbenen Mitgliedern Hans Ufertinger und Stefan Platzer gedacht wurde, übernahm Ehrenvorstand Sepp Vogl das Zepter.

 

Bildtext: links der zweite Vorstand des Clubs Hakan Elmaci, rechts der 1. Vorsitzende Gernot Althammer

 

Treue der Mitglieder ungebrochen

Vogl führte die Anwesenden nun durch die mittlerweile stattliche 70jährige Vereinsgeschichte. Erstmals wurden zwei Mitglieder für ihre 70jährige Treue ausgezeichnet. Weitere Ehrungen wurden für 40, 50, 60 und 65 Jahre Mitgliedschaft durchgeführt. Die 15 geehrten Mitglieder bilden somit 630 Jahre Vereinstreue ab (über die Geehrten wird gesondert berichtet). Diese beim FC besonders ausgeprägte Treue sei einer der großen Eckpfeiler für den FC Hammerau. Dies habe sich laut Vogl auch in der Pandemie bewiesen und den Verein durch die Krise getragen, obwohl der Ball lange Zeit geruht habe.

In seinem Rechenschaftsbericht konnte Althammer dies noch unterstreichen. Dass der Club Ende 2020 mit 591 ebenso viele Mitglieder in seinen Reihen hatte wie Ende 2019 und sich die Pandemie hier nicht gravierend ausgewirkt habe, zeige die starke Verbundenheit zum Verein.

Viel erreicht dank treuer Hilfe – „Do geht wos!“

Bildtext: Die Versammlung an einem schönen Sommerabend vor dem Vereinsheim

Der Vorstand blickte nun zurück auf ein Jahr unter Pandemiebedingungen und freute sich zunächst sehr, dass die FC-Familie nun wieder gesund zusammenkommen könne. Abseits der gesundheitlichen Gefahren gewährte Althammer einen Blick auf die großen Auswirkungen der Maßnahmen auf den Fußball. Die Einschränkungen auf Kicker aller Altersstufen aufgrund der weltweiten Seuche seien auch für den Club eine gewaltige Herausforderung gewesen. Die längste Zeit ruhte bekanntlich der Ball und für die Verantwortlichen stellten sich viele zukunftsoffene Fragen. Im Besonderen hätten allerdings die Jugendlichen und Kinder gelitten, die unterm Strich viel Zeit für ihre fußballerische Entwicklung verloren und ihre sozialen Kontakte in den Mannschaften sehr vermisst hätten. Da der Trainings- und Spielbetrieb seit dem Frühsommer langsam wieder anrolle, dankte der Hammerauer Präsident vor allem der Jugend für das Einhalten der Hygienemaßnahmen. Die Zeit habe der Club allerdings auch genutzt, um wichtige Projekte voranzubringen. Besondere Freude bereite der neue Vereinsbus des Clubs dank großzügiger Sponsoren im Umfeld. Auch die Sprecherkabine sei nun endgültig fertiggestellt. Das Vereinsheim wurde mit einem WLAN-Netz ausgestattet und es liefen die ersten Förderanträge für eine moderne und umweltfreundliche Flutlichtanlage am Sportplatz. Auch der Hauptplatz sei derzeit in einem famosen Zustand, wofür Althammer dem neuen Platzwart Hubert Reiser besonders dankte. Von den Anwesenden wurden unter großem Applaus für ihren Einsatz der vergangenen Jahre nun Christina Geigl und Sebastian sowie Stefan Beck ein Präsent von Hammeraus zweitem Vorsitzenden Hakan Elmaci überreicht.

Bildtext: Zunächst Stefan Beck, dann Christina Geigl mit den Vorständen

Dies alles sei nur möglich aufgrund einer Vielzahl an weiteren treuen Helferinnen und Helfern und einer Gemeinde, die den Verein seit Langem tatkräftig unterstützten. „Wir haben natürlich noch viele weitere Ziele. Dass hier eine Überdachung unserer Tribüne und ein Allwetterplatz die größten Ziele sind, ist ja mittlerweile bekannt“, endete Althammer seinen Bericht. Etwas Hoffnung konnte ihm hier Sepp Ramstetter machen, der stellvertretend für die Gemeinde Ainring zu einem späteren Zeitpunkt ein Grußwort hielt. Die zeitraubenden, intensiven und finanziell sehr aufwändigen Arbeiten in dieser Größenordnung wie beim FC seien etwas Besonderes und gehörten dementsprechend unterstützt. „Do geht wos!“, fasste er beeindruckt zusammen, was er den Abend lang gehört hatte. Zu den Wünschen Althammers gab er seinen Eindruck aus dem Gemeinderat wieder, nachdem sich die Gespräche dort intensivierten und er das Gefühl habe, dass Lösungen im Bereich der Sportanlagen möglich seien, die alle zufriedenstellen würden.

Sportlich lahmgelegt und Luft nach oben

Es folgten die Berichte der Herren-, Altherren- und Jugendabteilungsleiter. Dabei lag Corona natürlich als Schatten über allem. Der Spielbetrieb ruhte in allen Bereichen zum allergrößten Teil in der abgelaufenen Saison und die Ligen wurden abgebrochen. Das lange Warten auf den Neustart und die Ungewissheiten über die Zukunft strapazierten die Nerven in vielen Bereichen enorm. Beide Herrenmannschaften hätten nun nach dem Neustart einen durchwachsenen Saisonbeginn hingelegt, referierte Michael Mittermeier. Die Anzahl an Abgängen und Zugängen sowie die Trainingsbeteiligung lassen die Verantwortlichen allerdings sehr optimistisch in die Zukunft blicken. „Wir haben definitiv viel Luft nach oben, auch wenn die Liga nach der langen Pause sehr schwierig einzuschätzen ist“, lautete die Kampfansage des sportlichen Leiters, der sich sein Amt mit Erwin Haas teilt. Haas führt nebenher noch die Altherren. Auch hier gab es kaum etwas zu vermelden. Lediglich ein Kleinfeldturnier konnte der Club kürzlich bestreiten und einen zweiten Platz einfahren. „Den entscheidenden Elfer suchen die Veranstalter heute noch“, nahm Haas die Finalniederlage in Obing mit Humor.

Das Feuer erlischt – Lechner hört auf

Emotional wurde es, als Alois Lechner zum letzten Mal über die Jugend Rechenschaft ablegte und dies in ungewohnter Kürze tat – wie er selbstironisch und augenzwinkernd ankündigte. Schließlich fand 2020 so gut wie kein Spiel- und Trainingsbetrieb statt. Die Kinder hätten eigentlich eineinhalb Jahre an Entwicklung verloren, was ihn besonders geschmerzt habe. Nach den kurzen Fakten über den Spielbetrieb hieß es Abschied zu nehmen. Lechner dankte den Anwesenden für die rund 20 Jahre lange gute Zusammenarbeit. Immerhin habe er die Jugend unter fünf unterschiedlichen Vorständen geführt und sei dabei immer so akzeptiert worden, wie er sei. Gerührt schilderte das Aushängeschild für gute Jugendarbeit zudem, dass in den Reihen der Versammlung nun Erwachsene säßen, die er selbst als kleine Knirpse erleben durfte. Zu den Gründen seines Rückzuges nannte Lechner, der erst kürzlich in die Rente eingetreten ist, dass zwanzig Jahre Ehrenamt Spuren hinterlassen haben. „Das Feuer ist einfach nicht mehr zu hundert Prozent da. Und wer mich kennt weiß, dass ich Dinge nur zu hundert Prozent mache oder gar nicht“, führte der Jugendleiter aus. Lechner ließ jedoch auch indirekte Kritik erkennen, da ihm das persönliche Gespräch und der direkte Kontakt mit Menschen im Umgang immer extrem wichtig gewesen seien. Corona habe den Trend zu Kommunikationsformen und das Arbeiten im Allgemeinen über Onlineformate sehr verstärkt, was ihm ebenfalls zugesetzt habe (über die anschließende Ehrung durch den Verein wird gesondert berichtet).

Treue der Sponsoren helfen in der Krise

Mit großer Spannung wurde natürlich auch der Bericht des Kassenwarts Norbert Heudecker erwartet. Auch hier kann der FC Hammerau auf eine leicht positive Bilanz verweisen. Einnahmeeinbrüche aufgrund der Pandemie und des ruhenden Spielbetriebes seien enorm gewesen. Sie konnten allerdings durch kleinere Ausgaben, die für den Spielbetrieb erforderlich gewesen wären, und einige Sparmaßnahmen aufgefangen werden. Gerade die treue Unterstützung seitens der zahlreichen Sponsoren des Vereins hätten den Club über Wasser gehalten. Selbst eine kleine Rücklage für die angedachte neue Flutlichtanlage konnte der FC bilden. Der Kreis zu den Worten Sepp Vogls schloss sich an dieser Stelle, da natürlich auch die konstanten Mitgliedsbeiträge den Verein sicher durch die Krise getragen hätten. „Hierfür ein großes Dankeschön an alle treuen Unterstützer des Clubs“, schloss Heudecker seinen Bericht. Dass die Finanzen des Vereins sauber und gut geordnet geführt werden, berichtete anschließend Kassenprüfer Helmut Moka. Hierfür sprach er Heudecker sowie dessen Frau ein herzliches Dankeschön aus.

Hans Reiter und „Team Jugendleitung“ nun neu im Amt

Es folgte die Neuwahl der Jugendleitung. Einstimmig wurde dabei der 57jährige Hans Reiter ins Amt gewählt. Der verheiratete Vater zweier Söhne ist bereits seit 2009 in der Jugend des Vereins engagiert und seit einiger Zeit auch Stellvertreter von Alois Lechner. Der Mitterfeldener dankte den Mitgliedern in seiner kurzen Ansprache für das ausgesprochene Vertrauen und führte aus, „dass es Wahnsinn ist, was der Alois in den letzten Jahrzehnten hier alles vollbracht hat. Das ist für mich so nicht vorstellbar“.

Bildtext: Hans Reiter mittig mit Hakan Elmaci links sowie Gernot Althammer rechts

Um die großen Schuhe des Vorgängers zu füllen, hat sich Reiter vorab ein „Team Jugendleitung“ zusammengestellt. Für die großen Aufgabenbereiche um die Bereiche Großfeld, Kleinfeld, Juniorinnen, Organisation und Ausrüstung sowie Zusammenarbeit mit der Münchener Fußballschule bekommt Reiter künftig Hilfe in einem Team mit Christina Geigl, Hansi Hinterstoisser, Peter König sowie Manuela Kubik.

Mit der Neuwahl der Jugendleitung fand eine denkwürdige Jahreshauptversammlung ein Ende, das den Club mutig und optimistisch in die Zukunft blicken lässt. Auch wenn natürlich in den noch stattfindenden Gesprächen vor allem die Hoffnung zu Tage trat, dass die neue Saison eine halbwegs normale wird.

Bildtext: Das neue "Team Jugendleitung" mit Hansi Hinterstoisser und Manuela Kubik vorne und Christina Geigl sowie Peter König hinten. 

Sponsoren

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Vereinsnews

Mit dem FC Bayern in die Allianzarena

(PK) Einladung der Allianz Mitterfelden an die Jugendabteilung des FC Hammerau -  Zum ganzen Text ....

Neuzugang aus Südkorea

Junger Südkoreaner als Bundesfreiwilliger beim Club -  Zum ganzen Text ....

Besondere Ehrungen beim FC Hammerau

(ob) Mitglieder für Treue geehrt – Alois Lechner zum Ehrenmitglied ernannt -  Zum ganzen Text ....

Treue als Eckpfeiler in der Krise

(ob) Bericht von der Jahreshauptversammlung -  Zum ganzen Text ....
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Kurz vorgestellt

Der FC Hammerau ist ein knapp 600 mitgliederstarker Fußballverein in der Gemeinde Ainring. Er bietet Mannschaftssport für alle Altersklassen beider Geschlechter an.


FC Hammerau e.V. 
Gaisbergstraße 1 1/3
83404 Ainring

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Tel: siehe Ansprechpartner 

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